Selten kehrt er von internationalen
und nationalen Wettbewerben heim, ohne dass sich seine Instrumente
auf den vordersten
Rängen platzierten.
Aus einem originalen Violoncello des legendären Matteo Goffriller, gebaut
im Jahre 1700, entwickelte er seine Celli, die von zahlreichen Berufsmusikern
geschätzt werden.
Die Bratsche schuf er in einer neuen Form, die genial
leichte Spielbarkeit mit einem maximalen Tonvolumen verbindet - Grund für
eine Auszeichnung in Cremona.
Seine Geigen, meist nach
italienischen Vorbildern gearbeitet,
sind auch über
Europa hinaus gefragt: Glanzlicht im Jahre 1999 war eine Kopie der "Tullaye" genannten
Arbeit von Antonius Stradivari aus dem Jahre 1670. Durch Vermittlung des `schwabenstreich´ wurde
es möglich, Original und Kopie im Detail handwerklich und klanglich zu vergleichen:
die Kopie konnte dem Original mühelos das Wasser reichen.
1961
in Bamberg
geboren
1987
Meisterprüfung
2.
Platz im bundesweiten Leistungswettbewerb der
Handwerksjugend
1989
Silbermedaille
beim Internationalen Geigenbauwettberwerb Mittenwald
für eine Geige
1994
Silbermedaille
für eine Viola beim 7. Internationalen Geigenbauwettbewerb "Antonio
Stradivari" in Cremona
1997
Auszeichnung
für ein Violoncello bei der "Triennale Internazionale" der
Streichinstrumente in Cremona
2.
Platz in der Klangwertung für ein Violoncello
beim 3. Internationalen Geigenbauwettbewerb in
Mittenwald
1999
Internationale
Presseberichte über seine ausgezeichnete
Kopie der "Tullaye-Stradivari"
2000
Bau
eines Violoncellos nach Matteo Goffriller für
die Triennale in Cremona
Günter H. Lobe hat schon einige
Geigen, Bratschen und Violoncelli für den schwabenstreich gebaut,
die nun von Kundinnen und Kunden solistisch und
kammermusikalisch zum Einsatz gebracht werden.