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Sortiment: Kolophonium
Wenn die Bogenhaare bei der Spielpraxis über die Saiten streichen, wäre
ohne Kolophonium nichts zu hören. Es erzeugt seit Erfindung der Streichinstrumente
die nötige Reibung zwischen Saite und Bogen.
Der Name leitet sich von der antiken Stadt Kolophon in Kleinasien her, deren
Harz ein beliebter Exportartikel war, da es Grundlage des Kolophoniums ist. Dieses
Harz wird meist aus der Pinie, aber auch aus der Lärche gewonnen, und speziell
für den musikalischen Gebrauch kompliziert aufbereitet.
Wir empfehlen für den Schülerbereich die preisgünstigen Sorten,
da hier das Kolophonium häufiger durch Hinunterfallen wertlos wird. Für
einen guten Ton jedoch lohnt sich in jedem Falle die Investition in ein hochwertiges
Kolophonium. Dieses ist jahrelang haltbar, sofern Hitze von ihm ferngehalten
wird.
Wir empfehlen eine eher sparsame Dosierung des Kolophoniums, da sonst Nebengeräusche
auftreten können und die Bogenhaare verkleben. Das richtige Maß und
den richtigen Turnus des Kolophonierens finden Sie mit zunehmender Erfahrung
durch Beobachten selbst heraus.
Wir führen das Kolophonium von Larsen, Bernadel, Pirastro, Hidersine, Hill,
Nyman, Pops und Royal Oak.
Eine besonders gelungene handgefertigte Version auf der Basis von Lärchenharz
ist das Liebenzeller Metall-Kolophonium. Je nach Beimischung lassen sich Klang-
und Spieleigenschaften wählen: Gold, Silber, Kupfer, Meteoreisen... Es ist
in 4 Härtegraden erhältlich.
Lassen Sie sich bei uns beraten.
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